Alberto Castañeda, Betriebsleiter bei Ecrimesa Group, trat dem Team bei, motiviert durch seinen Wunsch, nach Kantabrien zurückzukehren. Seit seiner Ankunft konzentriert er sich darauf, die Prozesse der Feinguss- und MIM-Technologie eingehend zu verstehen, das Vertrauen des Teams zu gewinnen und alle Bereiche auf die Ziele Qualität, Service und Kosten auszurichten. Er geht diese neue Phase mit Engagement, Professionalität und einem klaren Fokus auf kontinuierliche Verbesserung an.

1. Was hat Sie dazu bewogen, sich dem Projekt von Ecrimesa Group anzuschließen?
Nach vielen Jahren im Baskenland wuchs in mir der Wunsch, nach Kantabrien zurückzukehren. Ich habe eine Liste mit Unternehmen erstellt, bei denen ich gerne arbeiten würde – und Ecrimesa stand ganz oben. Als sich die Gelegenheit bot, habe ich nicht gezögert… und hier bin ich!
Wir fertigen Produkte mit hohem Mehrwert für sehr unterschiedliche Branchen. Unser Know-how in den Fertigungsprozessen ist beeindruckend, und mit dem neuen Werk in den USA wurden meine Erwartungen sogar übertroffen. Ich bin stolz, Teil eines so vielversprechenden Teams zu sein.
2. Wie waren Ihre ersten Wochen im Unternehmen?
Die ersten Wochen waren intensiv. Ich konzentriere mich darauf, die Produktionsprozesse von Feinguss und MIM zu verstehen – sie sind komplexer als ich dachte. Ich investiere viel Zeit, um das Team kennenzulernen und mir ihr Vertrauen zu erarbeiten.
3. Was hat Sie an der Arbeitsumgebung am meisten überrascht?
Ganz klar: das Team. Es bringt ein starkes Ausbildungsniveau mit, zeigt großes Engagement und eine bemerkenswerte Offenheit für Veränderungen. Wir werden gemeinsam viel bewegen.
4. Wie würden Sie jemandem außerhalb der Branche Ihre Arbeit erklären?
Ich leite die Abteilungen Planung, Produktion und Instandhaltung für Feinguss, MIM und mechanische Bearbeitung.
Kurz gesagt: Mein Ziel ist es, alle Beteiligten auf Qualität, Kosten und Termine abzustimmen – immer unter dem Grundsatz der kontinuierlichen Verbesserung.
5. Was möchten Sie in dieser neuen Etappe ins Team einbringen?
Professionalität, Erfahrung und Werte wie Engagement, Ehrlichkeit und Bescheidenheit. Mein Ziel ist es, durch Vorbildführung die notwendigen Veränderungen voranzutreiben, um wettbewerbsfähiger zu werden.
6. Wenn nicht Ecrimesa – wo hätten Sie gerne gearbeitet (auch nur aus Neugier)?
Ich hatte das Glück, bei Hitachi (ehemals Bosch Buelna) und SEG Automotive (Bosch Treto) zu arbeiten. Beide haben mich geprägt. Aktuell finde ich Vitrinor sehr interessant – ein kantabrisches Unternehmen, das auf Wachstum und Innovation setzt.
7. Auf welches (analoge oder digitale) Tool können Sie bei der Arbeit nicht verzichten?
Neben dem Laptop und den vielen Daten-Tools ist für mich Kommunikation das wichtigste Werkzeug: erklären, informieren, vorschlagen, abstimmen und vor allem zuhören. Die richtige Gesprächsrunde mit den passenden Teilnehmern zur richtigen Zeit – das ist entscheidend.
8. Ein Gegenstand, der auf Ihrem Schreibtisch nicht fehlen darf (und warum)?
Nicht direkt auf dem Schreibtisch, sondern im Schrank: Sicherheitsschuhe. Der Teil meiner Arbeit, der mir am meisten Freude bereitet, ist der direkte Austausch in der Produktion. Dort passieren die Dinge – dort entstehen Erkenntnisse. Persönliche Schutzausrüstung ist nicht verhandelbar.
9. Nennen Sie uns einen Film, eine Serie, ein Lied und ein Buch, die Sie gut beschreiben.
Schwierig, nur eins auszuwählen, daher je ein Klassiker und etwas Aktuelles:
– Film: African Queen (klassisch) und Pulp Fiction (modern).
– Serie: Die Sopranos – unschlagbar, zuletzt Succession.
– Lied: Bohemian Rhapsody von Queen und La Salvación von Árde Bogotá – live gesehen, großartig!
– Buch: Hundert Jahre Einsamkeit, zuletzt gelesen und empfohlen: Der Himmel von Lima von Juan Gómez Bárcena.
10. Welches Land oder welche Stadt möchten Sie unbedingt einmal besuchen?
Ich möchte Lettland besuchen, besonders Riga und das kleine Dorf Mālpils, wo mein Sohn kürzlich eine Erasmus-Woche verbracht hat. Es war seine erste Auslandsreise allein – und er kam begeistert zurück. Ich freue mich darauf, das Land und die wunderbare Gastfamilie kennenzulernen.




