An der Schwelle zu seinem ersten Jahrzehnt bei uns, rekapituliert Juan Francisco Pérez seine beruflichen Erfahrungen bei Ecrimesa und erinnert sich an eine „Terroranekdote“, welche sich in Deutschland zugetragen hat.

- Wie lange arbeiten Sie schon bei Ecrimesa?
Schon eine ganze Weile, im Januar 2023 wird es ein Jahrzehnt sein! - Welche Tätigkeiten haben Sie dort ausgeübt?
Ich habe einige Monate als Labortechniker gearbeitet, bis ich die MIM-Prozesssteuerung erlernt habe. Daraufhin bin ich als F&E&I-Ingenieur für Materialentwicklung, F&E&I-Projekte, Prozessanalyse, Implementierung und Entwicklung der additiven Fertigungstechnologie (3D-Druck) zuständig gewesen. Während der letzten Monate auch als Projektleiter.
Forschung, Entwicklung und Innovation (in der Regel mit den Begriffen I+D+i oder I+D+I bezeichnet) gilt als Konzept, welches erst seit kurzem in den Studien über Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft auftaucht und das bisherige Konzept von Forschung und Entwicklung (FuE) ablöst. - Wie haben Sie die Entwicklung des Unternehmens seit Ihrem Eintritt erlebt?
Das Wachstum ist riesig gewesen, vor allem im Verlauf der letzten Jahre. Ich rede von neuen Projekten, Umsatzrekorde, Kapazitätserweiterungen, neue Technologien und Arbeitsplätze und sogar unsere internationale Expansion. Wenn man die Herausforderungen und Schwierigkeiten der heutigen Zeiten bedenkt, ist sowas schwer zu finden. - Wie erzählen Sie Ihren Kindern, was Sie beruflich machen, oder würden Sie das tun?
Das ist nicht einfach zu erklären und noch schwieriger für Menschen außerhalb meines Arbeitsumfelds zu verstehen. Nach Abschluss meines Studiums wurde die Metallpulverspritzgusstechnologie zu meiner beruflichen Priorität. Ich muss auf jeden Fall zugeben, dass ich immer mit viel Leidenschaft über meine Arbeit rede. - Wie würden Sie Ihre Arbeitserfahrung bei Ecrimesa bewerten?
Bei Ecrimesa habe ich mich weitergebildet und bin beruflich gereift. Mein erster Job als Ingenieur war hier bei Ecrimesa. Fast 10 Jahre später, bin ich immer noch hier. Daher fällt meine Bewertung sehr positiv aus, vor allem wegen des Arbeitsumfelds mit dem ich zu tun habe. - Welche Empfehlungen würden Sie den neuen Generationen geben, die gerade mit der Arbeit beginnen?
Meiner Meinung nach, liegt der Schlüssel zu einem guten Profi im Wissen, Verantwortung, Geduld, Einstellung und vor allem darin, ein guter Teamkollege zu sein. - Für welches Unternehmen würden Sie gerne arbeiten, wenn auch nur aus Neugierde?
Seit ich Crossfit entdeckt habe, ist es zu meinem Hobby geworden und zu einem Ort, an dem ich absolut abschalten kann. Ich mache das jetzt seit mehr als 7 Jahren und kann mir vorstellen, dass ich in der Zukunft auch könnte gut in dieser Branche arbeiten könnte. - Wenn es Zeittore gäbe, in welche Epoche der Vergangenheit würden Sie gerne reisen?
Zweifellos in das Mittelalter. Alles, was mit dieser Epoche zu tun hat begeistert mich zutiefst. - Erzählen Sie uns eine amüsante Anekdote, die mit Ihrer Arbeit zu tun hat.
Auf meiner ersten Arbeitsreise nach Deutschland wusste ich nicht, dass es auf einigen Abschnitten der Autobahn keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Ich erinnere mich, dass ich mit einer Verkäuferin im Auto unterwegs war und mein Gesicht so etwas wie „heute landen wir im Knast“ widergespiegelt haben muss. Sie hat es bemerkt, gelacht, aber mich daraufhin informiert. Heute bin ich derjenige, der auf deutschen Autobahnen fährt, und ich genieße es sehr. - Empfehlen Sie einen Film, eine Serie, ein Lied und ein Buch.
Film: Inception
Serie: Spiel der Throne
Lied: Giants von Imagine Dragons
Buch: El libro negro de las horas von Eva García Sáenz de Urturi - Das Land oder die Stadt, welche Sie unbedingt sehen wollen.
Mein unbekannter Kontinent ist Asien. Das erste Land? Das wird wohl Japan sein.




